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Cloud Computing

Webhosting Vergleich - Welches Webhosting-Paket?

Rack-Server während dem Betrieb mit mehreren Festplatteneinschüben

Webhosting-Pakete und Webhosting-Anbieter gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Aber welches ist das richtige Hosting-Paket für mich? Wir erklären Ihnen die Unterschiede und bringen Licht ins Dunkle in unserem Webhosting Vergleich. Am Ende erhalten Sie eine Checkliste von uns, anhand der Sie die Qualitätsmerkmale eines Webhosting-Pakets prüfen können.

Die Begrifflichkeiten

Bevor wir uns aber Gedanken über die Unterschiede der verschiedenen Webhosting-Pakete machen, möchte ich noch ein paar Begrifflichkeiten klären.
Als Hosting wird im Allgemeinen das Bereitstellen einer Webanwendungen wie z. B. einer Website bei einem Webhosting-Anbieter durch dessen Webserver und Dienste bezeichnet. Die sogenannten Hosting-Pakete beinhalten verschiedene Funktionen, die es einem ermöglichen, unterschiedliche Anwendungen auf den Servern des Hosting-Anbieters zu betreiben. Je nach Speicherplatz, Funktionen und Möglichkeiten variieren auch die Preise der unterschiedlichen Pakete.

Vereinzelt stößt man auch immer wieder auf den Begriff “Cloud Computing”, der einen Oberbegriff darstellt und die Nutzung einer IT-Infrastruktur in einem fremden Rechenzentrum beschreibt.


Die Vielfalt der Webhosting-Angebote

Wenn es darum geht, die verschiedenen Webhosting-Produkte in Kategorien einzuteilen, müssen wir diese hinsichtlich Funktionalität und Flexibilität gegenüberstellen und die Unterschiede zwischen den Paketen finden.

Grundsätzlich kann man Webhosting-Produkte in die folgenden Kategorien einteilen:

  • Shared Hosting

  • Virtual Root Server

  • Dedicated Root Server

  • Cloud Server

Shared Hosting

Das Shared Hosting (engl. für geteiltes Hosting) ist die einfachste Form des Webhostings bei einem Hoster und bezeichnet die Aufteilung des Festplattenspeicher eines Server auf verschiedene Kunden bzw. Hosting-Pakete. Die Größe des Speicherplatzes, die jeder erhält, variiert je nach gebuchtem Paket. Die meisten der Shared Hosting-Pakete enthalten zudem auch noch eine begrenzte Anzahl an E-Mail-Adressen, Datenbanken sowie eine .de-Domain.
Ressourcen wie der Prozessor und Arbeitsspeicher stehen hier allen Nutzern des Servers gemeinsam zur Verfügung. Das führt dazu, dass die verfügbare Rechenleistung auf ein spürbares Minimum schrumpft. Am Ende ist nicht nur Ihre Website langsam, sondern muss schlimmstenfalls auch noch auf die oberen Plätze in den Google-Suchergebnissen verzichten.

Durch meine langjährige Erfahrung im Webhosting-Bereich kann ich sagen, dass sich Shared Hosting nur für Kunden eignet, die ein sehr simples CMS oder sogar nur eine statische Website hosten möchten und daher auf viel Rechenleistung getrost verzichten können.

Virtual Root Server

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei, um einen virtuellen Server bei dem jede Instanz ein für sich geschlossenes System ist. Zwar teilen sich hier, ähnlich wie beim Shared Hosting, mehrere virtuelle Maschinen eine physikalische, aber mit dem großen Vorteil, dass jede Maschine einen festen Anteil der Ressourcen zugeteilt bekommt. Und auch wenn man es vielleicht im ersten Moment nicht glauben möchte, es hat einen spürbaren Effekt auf die Performance jeder Website!
Root Server bieten für Entwickler enorme Vorteile, denn sie erhalten vollen Root-Zugriff auf das System via SSH und können so eigenen Dienste installieren, den Server rebooten oder herunterfahren.

In der Regel erhalten die Root Server ein Linux-Betriebssystem in Kombination mit Apache als Webserver und verschiedenen anderen Diensten für Mailserver, Datenbanken, PHP, etc.
Für wen eignen sich aber diese Systeme? Hauptsächlich werden damit professionelle Anwender angesprochen, die über ausgereifte Kenntnisse im Bereich des Cloud Computings verfügen und somit in der Lage sind, die unmanaged Machines zu verwalten. Oft liefern die Anbieter aber bereits auch Administrations-Pakete mit, die es einem ermöglichen die Hauptfunktionen des Servers über eine Weboberfläche zu administrieren. Nichtsdestotrotz ist Fachwissen hier vorausgesetzt.

Dedicated Root Server

In Bezug auf die Funktionen sind Dedicated Root Server identisch mit den Virtual Root Servern, allerdings mit einem Unterschied: Wenn man einen Dedicated Root Server bucht, erhält man keine virtuelle Maschine, sondern gleich ein komplettes physikalische System. Das bringt natürlich einen enormen Vorteil für Betreiber einer großen Webanwendung, Website oder Hosting-Reseller mit sich, denn die können jetzt auf große Ressourcen zurückgreifen.
Zu empfehlen sind diese nur für komplexe Anwendungen, Betreiber großer Websites oder Shops, sowie Reseller von Hosting-Produkten.

Cloud Server

Die Cloud-Server stellen die Spitzenklasse der IT dar. Grundsätzlich unterscheiden Sie sich aber nicht wirklich von Root Servern. Der Vorteil liegt vielmehr in der Flexibilität der Produkte, da diese bis auf sehr große Mengen an Ressourcen skaliert werden können ohne die Hardware verändern zu müssen. Außerdem bieten diese zum Teil die Möglichkeit, sich automatisch an die Nutzung anzupassen.
Geeignet sind diese Systeme allerdings nur für Anwender, die über ausgereifte Kenntnisse in der IT verfügen und bereits langjährige Erfahrung haben. Grund dafür ist, dass die Systeme nur noch mit dem nötigsten, also dem Betriebssystem, ausgeliefert werden und man damit für den Rest selbst verantwortlich ist.

Checkliste für die beste Wahl bei Webhosting-Paketen

Damit Sie beim nächsten Mal, wenn Sie die Qual der Wahl bei Hosting-Paketen haben, auch als Einsteiger beurteilen können, ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, haben wir Ihnen ein Checkliste erstellt. Diese beinhaltet die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Webhosting und hilft Ihnen die Leistungsmerkmale zu beurteilen.

  • Speicherplatz: variiert je nach Anwendungsfall, mind. aber 5Gb (SSD) bei Shared Hosting und 40Gb (SSD) bei Root Servern und Cloud Computing

  • Netzwerkanbindung: Egal wie gut die Ressourcen des Servers sind, wenn die Netzwerkanbindung nicht ausreichend ist bringen auch die besten Server nichts. Deshalb empfehlen wir mind. eine feste IP-Adresse und eine Netzwerkanbindung von mind. 100 Mbit/s.

  • Rechenzentrum: Datenschutz war noch nie so wichtig wie heute. Deshalb sollten die Server für Ihre Webanwendungen in einem deutschen Rechenzentrum betrieben werden. Außerdem sollte die Netzwerkanbindung, Stromversorgung und Klimatisierung redundant vorhanden sein. Die meisten Hosting-Anbieter liefern hierzu Angaben auf ihrer Website.

  • Verfügbarkeit: Was bringt einem ein Server der nie erreichbar ist? Nichts! Deshalb sollten Sie nur auf Anbieter zurückgreifen, die mindestens eine Verfügbarkeit der Systeme von 99,99% garantieren.

  • Support: 24/7, sowohl schriftlich als auch telefonisch

  • Prozessor: Für durchschnittliches Webhosting und den Betrieb eines Mail-, Datenbank- und FTP-Server empfehlen wir 4 vCores.

  • Arbeitsspeicher: Für durchschnittliches Webhosting und den Betrieb eines Mail-, Datenbank- und FTP-Server empfehlen wir 6Gb.

Egal bei welchem Anbieter Sie Ihr Paket registrieren möchten gilt hier genauso: Günstig ist nicht immer gut!
Bei sehr günstigen Shared Hosting-Paketen, die ca 2-3€/Monate kosten, erhält man oft auch eine dementsprechende Leistung. Deshalb empfehlen wir lieber ein paar Euro mehr in die Hand zunehmen und dafür auch ein Rundum-Sorglos-Paket zu erhalten.

Webhosting von FEICHT.media

Als Agentur für digitale Produkte kombinieren wir moderne Designs mit innovativer Technik. Wir möchten für Sie nicht nur ein Ratgeber sein, sondern auch die Dinge mit Ihnen zusammen anpacken.
Unsere Partnerschaften mit marktführenden Unternehmen ermöglichen es uns, Ihnen Cloud Computing state of the art anbieten zu können und das Maximum aus Ihren Webanwendungen herauszuholen. Verschenken Sie nie mehr die besten Rankings bei Suchmaschinen wie Google, sondern kontaktieren Sie uns und wir beraten Sie welches Angebot, das beste für Ihren Anwendungsfall ist.

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